Der Bau

Sturmflutwehr oosterschelde mit der Bauinsel Neeltje Jans
Sturmflutwehr Oosterschelde
Das Sturmflutwehr hat eine totale Länge von 3 Km und sollte über die drei Rinnen: Hammen, Schaar van Roggeplaat und Roompot, gebaut werden. Diese sollte aus 65 vorgefertigten Pfeilern aus Beton bestehen, zwischen denen 62 stählerne Tore installiert wurden. Bei geöffneten Toren wird 75% der Gezeitenbewegung in Stand gehalten. Dies ist ausreichend um das Brackwassermilieu nicht zu gefährden. Einige Sandbänke wie Roggeplaat und Geul wurden hierfür extra erhöht für die bevorstehende komplette Schließung der Oosterschlede.

Wasser strömt zurück in die Nordsee.
Oosterscheldewehr
Die Baugruben von Neeltje Jans und Noordland sowie die Sandbank Geul, ergaben den abgeschlossenen Teil des Wehrs. Neeltje Jans wurde die Bauzentrale. Hier wurden die meisten vorgefertigten Elemente gebaut – die Pfeiler, Kocher- und Fundamentmatten. Auch die Steine, die später rund um die Pfeiler gelegt wurden, wurden hier zwischengelagert. Soviele Teile wie möglich, die für den Bau benötigt wurden, wurden schon auf dem Festland vorgefertigt. Dies erhöhte damit den Arbeitsablauf und die Sicherheit während der Arbeiten.