Die Folgen

Extra Sendung der Niederländischen Nachrichten 1953, bei dem die ersten Bilder der Verwüstung zu sehen sind.
Video: Erste Nachrichten über die Katastrophe 1953
Die Folgen des Unglücks sind enorm. 1836 Menschen sterben. Von diesen 1836 sind während der Katastrophe 864 in Zeeland, 247 in Noord-Brabant,  677 in Süd-Holland und 7 in Nord-Holland zu beklagen. Ungefähr 40 Menschen sterben später durch die Folgen der Katastrophe.

200.000 Kühe, Pferde, Ferkel und andere Landbautiere kommen im Wasser um und fast 200.000 Hektar Grund und Boden steht unter Wasser. Als Folge des salzigen Wassers wird der fruchtbare Landbaugrund für lange Zeit unbrauchbar sein. Ebenfalls werden 3000 Wohnungen und 300 Bauernhöfe zerstört und weitere 40000 Wohnungen und 3000 Bauernhöfe werden beschädigt. 72000 Menschen sind gezwungen, ihre Häuser zu verlassen und werden an sichere Orte gebracht.

Löcher in Häusern werden oft durch Treibgut verursacht, das die Außenmauern beschädigt.
Haus
In Süd-Holland sind gut 91km Deich beschädigt und auf einer Länge von 17,5km sind Deichdurchbrüche entstanden. Die Löcher sind zusammengezählt einen Kilometer breit. In Noord-Brabant sind mehr als 10km angegriffen und auf einer Strecke von 6,7 km gibt es Deichdurchbrüche. In Zeeland sind die Lücken zusammen sogar fast 3,5 km breit und es sind 38km Deich beschädigt. Die Durchbrüche ziehen sich über eine Länge von 17,7 Kilometern.

Nicht nur die Niederlande werden vom Sturm getroffen. Auch Belgien und England sind von Überschwemmungen nicht verschont geblieben. In England kommen 300 Menschen ums Leben und 40000 Hektar Landbaugrund werden überschwemmt. Auf belgischem Gebiet stehen 4400 Hektar unter Wasser und kommen 25 Menschen ums Leben.