Goes

Alter Hafen von Goes
Goes
Goes liegt in der Provinz Zeeland und hat 36.616 Einwohner und ist damit viertgrößte Stadt von Zeeland. Die Stadt liegt in Süd-Beveland und wird begrenzt von der Oosterschelde und dem Veere-See im Norden. Der Kreis Goes enthält die Stadt Goes, die umliegenden Ortschaften ‘s-Heer Arendskerke, ‘s-Heer Hendrikskinderen, Kattendijke, Kloetinge, Oud-Sabbinge, Wilhelminadorp und Wolphaartsdijk sowie weitere Dörfer und Viertel. Die Lage zum Wasser macht die Region sehr geeignet für (Wasser-)Tourismus. Es gibt auch viel Landwirtschaft und Natur im Überfluss: innerhalb der Gemeindegrenzen liegen Teile von diversen Naturschutzgebieten wie etwa Middelplaat, Zepe Duinen, Zuid-Bevelandse Dijken, Weel und Deessche Watergang.

Stadtbild

Großer Markt, Goes
Goes
Unter der Obhut des Schlosses Oostende (11. Jh.) entwickelte sich Goes zu einem wichtigen Hafen und erhielt 1342 Stadtrecht. Die ersten Bollwerke stammen von 1417 und sind immer noch erkennbar. Zu dieser Zeit waren die wichtigsten Existenzmittel der Salzhandel, Färberötebehandlung, Kleidungsmanufakturen und der Handel mit England. Färberöte ist eine Pflanze (Rubia tinctorium), die man in Holland nur in den Provinzen Zeeland und Süd-Holland findet. Der Farbstoff wird aus den Wurzeln der Pflanzen gewonnen. Diese Farbe wurde schon in antiken Zeiten bei den Ägyptern, Persern und Indern benutzt und auch Griechen und Römer wussten von ihrer
Fernsehturm Goes (für Zeeland)
Fernsehturm Goes
Existenz. Die Stadt Goes ist immer noch umgeben von dem Festungswall aus dem 16. Jh. erbaut von Prinz Maurits. Die gotische Stadthalle liegt am Großen Markt (Grote Markt) und sein heutiger Rokokostil geht zurück auf die Zeit 1771-1775. Hinter dem Markt liegt die Große Kirche (Grote Kerk), auch bekannt als Maria-Magdalena-Kirche aus dem 15. Jh. Dies ist eine gotische Basilika mit einem sehr hohen Chor und einer Orgel aus dem 17. Jh. Andere historische Gebäude sind das Manhuis, eine Reihe von Renaissance-Bauten, die Waterkorenmolen (17. Jh.) mit einem gewölbten Turm und der Rundsteingetreidemühle mit Galerie (1801)