Kooperierende Betriebe

Betonzentrale
Betonzentrale
Der Bau des Sturmflutwehrs war so groß und kompliziert, das man es nicht an ein einzelnes Bauunternehmen übergeben konnte. Keiner der Kandidaten konnte garantieren, das Projekt im abgesprochenen Zeitplan zum abgesprochenen Preis zu realisieren. Es wurde daher ein Rahmenvertrag unterzeichnet. Dieser Vertag bestand aus einem allgemeinen Rahmen, dem Kader, der später noch ausgefüllt werden konnte. Die Wasserbehörde schloss 1977 einen Vertrag mit dem Oosterschelde Sturmflutwehr Konsortium V.O.F. (DOSbouw). Die Kombination wurde am 1. September 1976 durch elf Betriebe komplett:

  • Ballast-Nedam Groep NV
  • Bos Kalis Westminster Group NV
  • Baggermaatschappij Breejenhout BV
  • Hollandse Aanneming Maatschappij BV
  • Hollandse Beton Maatschappij BV
  • Van Oord-Utrecht BV
  • Stevin Baggeren BV
  • Stevin Beton en Waterbouw BV
  • Adriaan Volker Baggermaatschappij BV
  • Adriaan Volker Beton en Waterbouw BV
  • Aannemerscombinatie Zinkwerken BV

Eine Vielzahl der Schiffe, die für den Bau benötigt wurden, waren Eigentum des (Jan Heymans, Johan V). Andere Schiffe wurden im Auftrag der Wasserbehörde gebaut (Verdichtungsponton Mytilus, Mattenleger Cardium, Schlepper Ostrea en Monteurschiff Macoma). Dosbouw befand sich am Havenplateau zu Burghsluis und wurde nach der Fertigstellung des Wehrs am 30. Oktober 1986 stillgelegt. Der Einkauf von Baumaterialien wurde nicht Teil des Vertrages und wurde direkt aus dem In- und Ausland bezogen. Für die Konstruktion der Schließanlagen, unter anderem der Tore, wurde ein extra Rahmenvertrag mit dem Konsortium von Herstellerbetrieben der Oosterschelde, auch 'Ostem' V.O.F. genannt, geschlossen.