Umweltprobleme

Alltäglich gibt es in Zeitungen Artikel über Umweltthemen: Unternehmen kippen ihren giftigen Müll ab, Öltanker sinken und verlieren ihre Ladung, in vielen Gebieten rücken Wüsten vor und Seen trocknen aus. Wegen des menschlichen Einflusses sterben viele Tiere und Pflanzen. Besonders in einem kleinen Land wie den Niederlanden muss die Umwelt sehr vorsichtig behandelt werden. Die Umweltbelange müssen gegen die Interessen der Menschen, die einen Ort zum leben, arbeiten oder erholen suchen, gewichtet werden. Folglich können die beteiligten Parteien aneinander geraten.

Seit Menschen Meeresfisch mögen und bereit sind, eine Menge Geld dafür zu bezahlen, wird in der Nordsee intensiv gefischt. Als Folge sind einige Arten verschwunden und viele andere gefährdet. Manche Umweltprobleme haben ein so großes Ausmaß angenommen, dass sie nicht von einem einzelnen Land behoben werden können. Deshalb haben auch beispielsweise viele Länder einer Kooperation zur Reduktion der Treibhausgasemissionen zugestimmt. Der Abbau der Ozonschicht und Klimaveränderungen sind zwei Themen ganz oben auf der internationalen Agenda. Nichtsdestotrotz sind die Regierendeneiniger Weltmächte mehr um ihre nationale Wirtschaft besorgt als das globale Wohlergehen.

Auf lange Sicht kann man sich der Verantwortung nicht entziehen. Letztendlich werden die Konsequenzen der Umweltprobleme zurückkehren: wenn in der Nordsee kein Kabeljau mehr gefunden wird und die Fischer nicht mehr fangen dürfen, wird Kabeljau noch teurer und weniger Menschen können ihn sich leisten und essen.